„NaturRuh – Natürlich Erinnern“

Der Bund deutscher Friedhofsgärtner dankt Kooperationspartnern für die Unterstützung bei der Konzepterstellung

(BdF) Vor kurzem würdigte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) mit dem Deutschen Innovationspreis Gartenbau 2018 für das Projekt „NaturRuh – Natürlich Erinnern“. Zudem wurde der BdF in drei Kategorien bei den Taspo Awards nominiert. Hier konnte zweimal der zweite Platz erreicht werden. Nun dankt der BdF seinen Kooperationspartnern – Staudengärtner, Steinmetze, Friedhofsverwaltungen, Bestatter, Imker und die Umweltorganisation Bio-Diverse unterstützen die Entwicklung des Konzeptes tatkräftig!

Getreu des Mottos Gemeinsam sind wir stärker dankt der BdF seinen Unterstützern bei der Entwicklung und Verbreitung des Erfolgsprojektes „NaturRuh – Natürlich Erinnern“: Der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) im ZVG entwickelte für das zukunftsweisende Grabgestaltungskonzept sieben Staudenmischungen, prüfte und modifizierte diese. Der Bundesverband deutscher Steinmetze erschuf für das Pilotprojekt auf der Internationalen Gartenausstellung in Berlin 2017 (IGA) besondere Grabmale, die den natürlichen Gestaltungscharakter unterstrich. „Allen Partnern danken wir für die tatkräftige Unterstützung und das eingebrachte Know-How! Ohne deren Mitarbeit wäre ‚NaturRuh‘ heute nicht so ein Erfolg.“, so BdF-Vorsitzende Birgit Ehlers-Ascherfeld.

In „NaturRuh-Arealen“ sind Futterstellen, Nistkästen, Insektenhotels und Unterschlupfmöglichkeiten für Tiere ebenso integriert wie farbenfrohe und insektenfreundliche Staudenbepflanzungen. Es handelt sich um zusammenhängende Flächen mit Bepflanzungen, die das ganze Jahr über blühen und Lebensraum bieten. Mitten in der natürlich gestalteten Fläche befinden sich wie zufällig verteilt die einzelnen Grabstätten wieder. „Mit ‚NaturRuh‘ zeigen Friedhofsgärtner zusammen mit ihren Kooperationspartnern auf, welch wichtige ökologische Funktion Friedhöfe innehaben. In städtischen Ballungsgebieten beispielsweise, sorgen sie für ausreichend Frischluft, transportieren Schadstoffe ab und bringen besonders an warmen Sommertagen Abkühlung. Durch die kleinteilige Struktur bieten sie darüber hinaus vielfältige Lebens- und Rückzugsräume für Flora und Fauna.

Der BdF spricht seinen besonderen Dank aus an den BdS im ZVG, den Bundesverband deutscher Steinmetze, den Verband der Friedhofsverwalter Deutschlands e.V., den Bundesverband Deutscher Bestatter, an Bio-Diverse sowie dem Deutschen Imkerbund e.V.

Weitere Informationen zu NaturRuh unter: www.naturruh.de

Bildunterschrift/ Download:Foto BdF, Wild  bzw. Banse
Bild: BdF, Ort der Natürlichkeit
Die Atmosphäre in den barrierefreien NaturRuh-Arealen ist geprägt von Ursprünglichkeit und Natürlichkeit und  soll nicht nur Platz für die Trauer sein, Besucher sollen auch eine Atmosphäre der Ruhe vorfinden und den Garten als "Ort des Lebens" entdecken.


Bild: Banse, Zentrale Elemente
Baumstämme, Nistkästen, Insektenhotels und Futterstellen gehören zu den zentralen Elementen in einem NaturRuh-Areal.

Bildquelle: BdF, Wild  bzw. Banse